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Naturschutzgebiet

Seit 1926 stehen die Externsteine und ihr Umfeld unter Schutz. Das 127 Hektar große Gebiet umfasst vielfältige Lebensräume, die aus dem langjährigen Zusammenspiel von Natur und Mensch entstanden sind. Seit 2004 genießt das Naturschutzgebiet zusätzlich einen europaweiten Schutz nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (sog. FFH-Gebiet) und dient somit der Bewahrung des europäischen Naturerbes.

Neben dem eigentlichen Felsmassiv gehören die trockenen Bergheiden, die Erlen-Eschen- und Weichholzauenwälder, die Übergangs- und Schwingrasenmoore sowie die Hainsimsen-Buchenwälder zu den durch die FFH-Richtlinie besonders geschützten Lebensräumen von gemeinschaftlichem Interesse. Der Nachweis des vom Aussterben bedrohten Eremiten, einem in großen Baumhöhlen lebendem Käfer, ist kennzeichnend für die hohe Bedeutung der Hudewaldrelikte im Gebiet.

Das Naturschutzgebiet Externsteine ist sowohl landschaftsgeschichtlich als auch naturkundlich von großem Interesse. Hierzu trägt u.a. die enge Verzahnung historischer Kulturlandschaften mit natürlichen Lebensräumen bei.

Bergheide

Bergheiden waren einst typisch für die Kammlagen des Teutoburger Waldes. Sie sind das Resultat jahrhundertelanger ... mehr

Hudewald

Die besondere Vegetation der Hudewälder um die Externsteine ist das Ergebnis ihrer früheren Nutzung. Vom ... mehr

Feuchtwiese

Vor allem entlang des Flüsschens Wiembecke sind einige Feuchtwiesen erhalten geblieben. Solche Wiesen wurden ... mehr

Feuchtwald

Die bachbegleitenden Erlen- und Eschenwälder zeichnen sich durch einen hohen Grundwasserstand aus. Die hier ... mehr

Felsen

Über Millionen Jahre formten geologische Prozesse die markante Felsformation, die dem Naturschutzgebiet ihren ... mehr

Bäche und Teiche

Die Wiembecke hat ihre Hauptquellgebiete südlich des Naturschutzgebietes. Durch den Anstau zu einem größeren ... mehr