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Feuchtwiese

Vor allem entlang des Flüsschens Wiembecke sind einige Feuchtwiesen erhalten geblieben. Solche Wiesen wurden früher als Streuwiese genutzt, d.h. sie wurden im Spätsommer gemäht und das Mähgut als Einstreu in den Ställen verwendet. Heute stellt das Mähen der Feuchtwiesen eine Naturschutzmaßnahme dar, die dem Erhalt großer Orchideenbestände, vor allem des Gefleckten Knabenkrautes (Dactylorhiza maculata) und der Mücken-Händelwurz (Gymnadenia conopsea) dienen.

Geflecktes Knabenkraut (Dactylorhiza maculata)

Das Gefleckte Knabenkraut blüht zwischen Juni und Juli rosa bis violett. Es kann bis zu 60 Zentimeter erreichen. Die Knollen sind dreiteilig und handförmig. Auf der Blattoberseite sind die charakteristischen Flecken zu erkennen. Diese Orchideenart ist durch Trockenlegung, Nutzungsaufgabe und Überdüngung von Feuchtwiesen stark zurückgegangen.

Foto: Robin Jähne

Mücken-Händelwurz (Gymnadenia conopsea)

Mit Ablauf der Blütezeit des Gefleckten Knabenkrautes beginnt die Blüte der Mücken-Händelwurz. Diese Orchidee kann bis zu 80 Zentimeter hoch werden. Sie gehört zu den seltensten Pflanzenarten der Region. Im Naturschutzgebiet Externsteine ist sie vermutlich künstlich angesiedelt worden.

Foto: Biologische Station Lippe

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